Bahn-Internet-Magazin

Eine kleine Zeitschrift für Internet-Eisenbahn-Fans

Ausgabe 8 -  August 2010

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Ein herzliches Willkommen bei dieser neuen Ausgabe,
und ich hoffe Ihr habt wie immer viel Spass dabei

Euer Klaus

Mit Strg und - werden die Bilder kleiner     &     mit Strg und 0 wieder normal gross

Oktoberfest 1957

 

ein Rückblick

Leider ist Manfred van Kampen viel zu früh von uns gegangen, wir hatten noch so vieles vor ...   
Hiermit möchte ich einen kleinen Rückblick auf seine eisenbahn-geschichtliche Tätigkeiten zeigen, so weit sich diese an Hand der vorhandenen Unterlagen rekonstruieren lassen. Also los geht’s - gemma Bier trinken...

September 1957, zu seinem 18. Geburtstag bekam er eine Fahrt nach München geschenkt bzw. “genehmigt”. Es ging aber nicht nach gleich München, sondern zuerst nach Buchloe. Denn die ersten Aufnahmen entstanden am 21. September 1957 im damaligen Bw Buchloe. Übrigens, erst 1960 wurde dieses Bw aufgelöst, aber es diente immer schon auch als Einsatz-Bw von Augsburger S 3/6, wie der 18 541.
Die weiter unten abgebildete 86 620 gehörte fest zum Bw Buchloe, nach meinen Unterlagen waren auch noch die  86 329, 357, 372, 429, 433, 434, 717 und 788 hier beheimatet. Ausserdem waren hier einige 50er und die 98 1036 und 1037 sowie die ehemaligen LAG-Loks 98 1801 und 1802 beheimatet.
Da Manfred aus Recklinghausen stammte, waren die 86er schon was besonderes, die 50er dagegen nicht, diese wurden auch keines Blickes für würdig erachtet, die gab es ja auch daheim. Die 18er waren naturgemäss als selbsternannter Pacific-Fan das, wofür er fast alles andere stehen oder liegen liess. Allerdings hat er die 98er nicht erwischt, mag sein, dass sie gerade alle im Einsatz standen, sie waren auch im Lokbahnhof Kaufering bzw. Türkheim beheimatet ...

Die nächsten Tage wurde nicht fotografiert, erst am 24. September entstand diese Aufnahme in Augsburg Hbf, so dass ich daraus schliesse, dass Manfred irgendwo zwischen Buchloe und Augsburg Quartier bezogen hatte, denn weitere Aufnahmen der Allgäustrecke sind nicht vorhanden. Dagegen erkor er Augsburg nun zu seinem Revier. Nicht nur E75 gab es hier, auch E63 und E19 ...

Interessant, aber nachvollziehbar, weil die 94.5 auch vor der Haustür fuhren, wurden sie in Augsburg keines Blickes gewürdigt. Auch hatte er wohl auch nur unzureichende Informationen, wo welche Lokomotiven beheimatet waren. Denn sonst hätte er sich garantiert um die 98er gekümmert. Die E10 und E41 waren noch nagelneu, aber dafür hatte er auch keinen Sinn. 

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